R15-Unterpremstaetten

Justiz : Unterpremstaetten 1:3 (1:1)

1:0 Huttmann (6. min.)

2016 17 12 Vasoldsberg

Das erste Heimspeil der Frühjahrssaison startete um 18:45 Uhr, damit es auch alle Akteure pünktlich zum Ankick des Länderspielschlagers Österreich gegen Moldawien schaffen würden. Gegner war mit Unterpremstätten das Team mit welchem unsere Mannschaft (eigentlich) noch eine Rechnung offen hatte. Verspielte man nicht noch im Hinspiel eine 4:1 Führung in den letzten 15 Minuten. (siehe #MarcKevin#GeryderUnschuldige)

Die durchaus zahlreich erschienen Fans sahen zu Beginn ein gutes Spiel der Heimelf. Gefällig wurde der Ball verteilt und die eine oder andere Aktion konnte man absolut als torgefährlich bezeichnen.

So dauert es nicht lange bis ein feiner Pass auf unseren Goliatore Börni von eben diesen souverän zum 1:0 verwertet wurde. Sechs Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. Richtigerweise wurde sofort versucht nachzulegen, was einmal vorweggenommen, nicht gelingen sollte. Unterpremstätten kam Mitte der ersten Hälfte etwas besser ins Spiel und wurde durch einen Freistoß das erste Mal etwas gefährlich. Fast aus der gleichen Distanz erzielten Sie einige Minuten später das 1:1. Der Ball wurde mit frechem Schnitt Richtung Elferpunkt getreten, alle Klärungsversuche scheiterten kläglich und so fand der Ball in Ping-Pong-Manier seinen Weg über die Linie. So ein Tor kann passieren. Da es in 43. Minute sogar noch einen Platzverweis wegen Schiedsrichterbeleidigung gegen einen Spieler der Gastmannschaft gab, ging man mit diesem Bonus in die Pause.

Eigentlich ist ein Mann mehr am Platz ein Vorteil, aber manchmal kann es sich zu einem mentalen Vorteil für das dezimierte Team entwickeln, eben nach dem Prinzip „jetzt erst recht!“ Leider war genau das an diesem Abend der Fall. In der gesamten zweiten Halbzeit merkte man nicht, dass Unterpremstätten mit einem Akteur weniger am Feld stand. Kämpferisch legten die jungen Spieler noch einen paar Prozent drauf und das war an diesem Tag das richtige Mittel gegen eine doch enttäuschende Heimelf. Justiz schaffte es nicht einen Vorteil aus der Situation zu ziehen. Wenige Ideen im Spiel nach vorne, schlechte Passquote, fehlende Spritzigkeit und zu wenig Konsequenz in den Zweikämpfen. So ist es richtig schwer zu gewinnen.

Durch einen knackigen Weitschuss lag ab Minute 53. 1:2 hinten. Krampfhaft versuchten die Blauen diesen Rückstand wieder zu drehen. Da Chancen aber nicht verwertet, und die Heimmannschaft mit zunehmender Spieldauer immer unsicherer wurde, kam es in der 75. Minute wie es kommen musste … man fing sich durch einen vermeidbaren Konter das dritte Gegentor an diesem Abend. Justiz gelang es nicht mehr zurück zu kommen so wurden die durchaus möglichen 3 Punkte den Gästen überlassen. Allerdings völlig verdient.

Nun ist an der Zeit, dass sich jeder Spieler an seiner mehr oder weniger hübschen Nase nimmt und sich wieder zusammenreißt. Jeder war enttäuscht, das konnte man sehen. Aber es geht besser, das weiß auch jeder einzelne. Eine neue Chance Reaktion zu zeigen bietet sich am kommen Samstag gegen starke Gössendorfer.