Runde 4-Post

Post : Justiz 0:2 (0:0)
0:1 Mayer (69. min.)
0:2 ET (82. min.)

2016 17 04 Post

Neben allen, muss man vor allem solche Spiel gewinnen…

 

Hohe Ansprüche waren schon immer das worauf man sich beim heiligen SV Justiz einstellen musste. So galt auch von Anfang dieser Saison an: „wir wollen vorne mitspielen“. In diesem Zusammenhang ist es schon mal ganz gut, die ersten paar Spiele erfolgreich hinter sich zu bringen - was wir bis vor dem Derby gegen den Post SV auch geschafft haben (3 Spiele, 2 Siege, 1 Unentschieden). Nun galt es, bisher gezeigte Leistungen zu bestätigen und vor allem solche Spiele wie sie am vergangenen Samstag bevorstanden, zu gewinnen. Dazu musste unser Headcoach Rossi wieder mal gehörig umstellen und im Vergleich zum Spiel gegen Gössendorf schon mal Luschi, Flomo und Pogerl ersetzen. Als dann der liebe Chri am Matchtag auch noch kurzfristig ausfiel, war sogar ein ganz tiefer Griff die Trick-/ Kaderkiste nötig. So begannen wir mit Philthecat im Goal, Domi, David, demruhigenLub und Hafi in der Abwehr. Im Mittelfeld lippizierten Mario, HörcSh, David M., Thompsen und Kle, vorne unser BombsnBörni. Auf der Bank ein (!!!) gewisser Paul W. Zum Spiel: Da gibt es nicht allzu viel zu berichten. Es war heiß, es war trocken, es war schwer. Schon nach den ersten Minuten wusste man – das wird ein Geduldspiel. Die erste Hälfte gestaltete sich aus unserer Sicht sehr rechtslastig über einen sehr lauffreudigen Kle. Chancen? Naja… ein, zwei waren (neben zwei Freistößen aus gefährlicher Entfernung durch Mario) dabei: Börni schreckt sich einmal ob des herauseilenden Goalie´s und setzt dir Frucht neben das Tor und Thompsen kann seinen „rechts-links-Knoten im Kopf“ nicht lösen als der Ball in sehr aussichtsreicher Postioin auf Höhe des Elfer´s vor ihm auftaucht. Das war´s dann auch schon so ziemlich in Hälfte eins. Der Gegner? Ja…war auch da. Nach einer ob der enormen Hitze dringend benötigten Pause, brachte Rossi dann diesen eingangs erwähnten Paul W. für den brav malochenden Domi. Folge daraus auch: Umstellung auf ein 3-5-2. Das Spiel wurde etwas flüssiger. Wir kamen auch zu einigen Chancen. So war unser aller Börni zwei-/dreimal auf und davon, brachte die Kugel aber nicht im Netz unter. Es dauerte schließlich bis zur 69. Minute in der dieser eine Paul W., der noch ganz kurzfristig in den Kader rutschte, bei einem Tumult im 16er die Übersicht bewahrt und den Ball dem in aussichtsreicher Position ausharrenden David M. zuschiebt. Was macht dieser? Er wartet erstmal… Auf den Rängen wird schon gehüpft und geklatscht und gefeiert, aber er wartet immer noch – die Nerven liegen blank. Zu allem Überdruss muss man sich auch noch mitansehen, wie er einen kleinen „Draufsteiger zur Sicherheit einbaut“ und sich dann den Ball auch noch ein klein wenig vorlegt… um ihn dann endlich im langen Eck zu versenken (das ganze spielte sich in Wirklichkeit natürlich in ein, zwei Sekunden ab, auf den Rängen war´s eine Ewigkeit). Danach wäre fast wieder etwas aufgekommen, was wir oft als „altes Justizleiden“ bezeichnen. Diesmal sah man aber, dass es kein Leiden ob spielerischer Mängel ist sondern bei manchen Spielern ein Gedankengang, der sich nicht ganz nachvollziehen lässt. Denn trotzt 1:0 Führung werden wir hektisch. Die obligatorischen Herren beginnen herum zu plärren und andere von uns sehen sich plötzlich in der Verantwortung 5 weitere Tore erzielen zu müssen und bleiben deshalb nach nicht fertiggespielten Angriffen einfach vorne stehen… In diesem Fall gut gegangen, eine andere Mannschaft, die vielleicht etwas besser eingespielt ist hätte uns wahrscheinlich wieder mal kaltschnäuziger den Ausgleich reingelegt. Naja, dem heißen Himmel sei Dank, war der Gegner eher unfähig und nahm sich oft selbst aus dem Spiel. So auch bei der erlösenden Entscheidung in Minute 82. Der taufrische Paul W. wird auf der linken Seite gen Süden geschickt, legt sich den Ball für eine Flanke zurecht (hört aber plötzlich die Stimme unseres lieben Urgesteins Oli K., die ihm sagt: „Es g´hört vü´mehr gschossn“) und zieht aus spitzen Winkel so fest ab, dass dem Greifer im gegnerischen Tor nichts anderes mehr übrig bleibt als sich seine Hände schützend vor´s Gesicht zu halten, von wo aus der Ball ins Tor springt - 0:2. Ende, aus. Fazit: Toll und ganz wichtig solche Spiele zu gewinnen. Wichtig auch, dass wenn unser Börni mal auslässt (was durchaus legitim ist) wir trotzdem Tore machen können. Auch ein weiteres zu 0 gibt viel Selbstvertrauen. Rückblick: Eine kleine Anekdote zum Schluss noch (welche doch die eine oder andere Parallele zu diesem Spiel oder auch zu kommenden Spielen zulässt): es war ein kalter Winterabend, auf einer vielen von uns wohlbekannten Hütte am Fuße des Zirbitzkogels. Nach einem typischen SV-Justiz-Tag mit viel Bier, Schnaps und elendig langem gemeinsamen Wacken in einem Sautrog im Freien bei minus 15 Grad (bei dem sich niemand zu wundern schien, warum das Wasser trotz eines nicht wirklich gut geheizten Ofens dennoch wohlig warm war) saßen/lehnten wir nach einem gemeinsamen Abendessen (mit noch mehr Bier und Schnaps) zusammen. Auch der Gesprächsverlauf war obligatorisch: so mussten zuerst alle unserem lieben damaligen Präse an den Lippen hängen. Dieser gab zum 1000 Mal all seine 1000 Tore, die er in allen Ligen der Steiermark erzielte, zum Besten – ein Traum (kurzer Gedanke von uns an dich, lieber Erich). Danach durften die älteren SV-Justiz-Semester ihre alten Kriegsgeschichten auspacken und davon erzählen, wie es war, als sie anno dazumal Meister der 1. Klasse wurden. Das lustigste und gleichzeitig verwirrendste daran immer wieder: es wird dabei von den lieben Urgesteinen völlig ausgeblendet, dass viele von uns selbst auch schon Meister wurden, und das nicht nur einmal und das auch nicht nur in einer ersten Klasse! Aber, naja…). Als nach Stunden die Geschichten ihren Höhepunkt erreichten (Thompsens Stimme überschlug sich regelmäßig in 3 Oktaven, Rossis Kopf wurde röter als der Blutmond von Unterpremstätten, Gerris Brust Breiter als eine Plakatwand ) fragte ich unseren weltbesten Trainer, was denn damals wirklich den Ausschlag gab? Die Antwort kam nach Minuten des „Silbensammelns“ und einigen Erinnerungsschlücken am 37sten Spritzer: „Im Endeffekt war ausschlaggebend, dass wir auch Spiele gewonnen haben, in denen wir bei Weitem nicht besser waren. Und in solchen Spielen dann auch noch plötzlich jene Spieler Tore gemacht haben, die oft wochenlang nicht einsatzfähig/anwesend waren…“ ;) Ausblick In der nächsten Woche wartet mit Liebenau II eine Mannschaft, auf die wir uns voll konzentrieren müssen. Auch das wird wieder so ein Spiel, dass man gewinnen sollte, wenn man lange vorne mitspielen will. Und wie das bei 2er-Mannschaften oft so ist: man weiß nie was und vor allem wer da daherkommt… Das Spiel eine Woche drauf, darf dann erst ab dem 10.09.16 in unseren Köpfen und Gesprächen Platz finden. Schön auch, dass wir unseren ehemaligen Obmann wieder in unserem Kreise begrüßen durften – danke für das extra kühle Bier. #15

ele erfolgreich hinter sich zu bringen - was wir bis vor dem Derby gegen den Post SV auch geschafft haben (3 Spiele, 2 Siege, 1 Unentschieden). Nun galt es, bisher gezeigte Leistungen zu bestätigen und vor allem solche Spiele wie sie am vergangenen Samstag bevorstanden, zu gewinnen. Dazu musste unser Headcoach Rossi wieder mal gehörig umstellen und im Vergleich zum Spiel gegen Gössendorf schon mal Luschi, Flomo und Pogerl ersetzen. Als dann der liebe Chri am Matchtag auch noch kurzfristig ausfiel, war sogar ein ganz tiefer Griff die Trick-/ Kaderkiste nötig. So begannen wir mit Philthecat im Goal, Domi, David, demruhigenLub und Hafi in der Abwehr. Im Mittelfeld lippizierten Mario, HörcSh, David M., Thompsen und Kle, vorne unser BombsnBörni. Auf der Bank ein (!!!) gewisser Paul W.

Zum Spiel: Da gibt es nicht allzu viel zu berichten. Es war heiß, es war trocken, es war schwer. Schon nach den ersten Minuten wusste man – das wird ein Geduldspiel. Die erste Hälfte gestaltete sich aus unserer Sicht sehr rechtslastig über einen sehr lauffreudigen Kle. Chancen? Naja… ein, zwei waren (neben zwei Freistößen aus gefährlicher Entfernung durch Mario) dabei: Börni schreckt sich einmal ob des herauseilenden Goalie´s und setzt dir Frucht neben das Tor und Thompsen kann seinen „rechts-links-Knoten im Kopf“ nicht lösen als der Ball in sehr aussichtsreicher Postioin auf Höhe des Elfer´s vor ihm auftaucht. Das war´s dann auch schon so ziemlich in Hälfte eins. Der Gegner? Ja…war auch da.

Nach einer ob der enormen Hitze dringend benötigten Pause, brachte Rossi dann diesen eingangs erwähnten Paul W. für den brav malochenden Domi. Folge daraus auch: Umstellung auf ein 3-5-2. Das Spiel wurde etwas flüssiger. Wir kamen auch zu einigen Chancen. So war unser aller Börni zwei-/dreimal auf und davon, brachte die Kugel aber nicht im Netz unter. Es dauerte schließlich bis zur 69. Minute in der dieser eine Paul W., der noch ganz kurzfristig in den Kader rutschte, bei einem Tumult im 16er die Übersicht bewahrt und den Ball dem in aussichtsreicher Position ausharrenden David M. zuschiebt. Was macht dieser? Er wartet erstmal… Auf den Rängen wird schon gehüpft und geklatscht und gefeiert, aber er wartet immer noch – die Nerven liegen blank. Zu allem Überdruss muss man sich auch noch mitansehen, wie er einen kleinen „Draufsteiger zur Sicherheit einbaut“ und sich dann den Ball auch noch ein klein wenig vorlegt… um ihn dann endlich im langen Eck zu versenken (das ganze spielte sich in Wirklichkeit natürlich in ein, zwei Sekunden ab, auf den Rängen war´s eine Ewigkeit). Danach wäre fast wieder etwas aufgekommen, was wir oft als „altes Justizleiden“ bezeichnen. Diesmal sah man aber, dass es kein Leiden ob spielerischer Mängel ist sondern bei manchen Spielern ein Gedankengang, der sich nicht ganz nachvollziehen lässt. Denn trotzt 1:0 Führung werden wir hektisch. Die obligatorischen Herren beginnen herum zu plärren und andere von uns sehen sich plötzlich in der Verantwortung 5 weitere Tore erzielen zu müssen und bleiben deshalb nach nicht fertiggespielten Angriffen einfach vorne stehen… In diesem Fall gut gegangen, eine andere Mannschaft, die vielleicht etwas besser eingespielt ist hätte uns wahrscheinlich wieder mal kaltschnäuziger den Ausgleich reingelegt. Naja, dem heißen Himmel sei Dank, war der Gegner eher unfähig und nahm sich oft selbst aus dem Spiel. So auch bei der erlösenden Entscheidung in Minute 82. Der taufrische Paul W. wird auf der linken Seite gen Süden geschickt, legt sich den Ball für eine Flanke zurecht (hört aber plötzlich die Stimme unseres lieben Urgesteins Oli K., die ihm sagt: „Es g´hört vü´mehr gschossn“) und zieht aus spitzen Winkel so fest ab, dass dem Greifer im gegnerischen Tor nichts anderes mehr übrig bleibt als sich seine Hände schützend vor´s Gesicht zu halten, von wo aus der Ball ins Tor springt - 0:2. Ende, aus.

Fazit: Toll und ganz wichtig solche Spiele zu gewinnen. Wichtig auch, dass wenn unser Börni mal auslässt (was durchaus legitim ist) wir trotzdem Tore machen können. Auch ein weiteres zu 0 gibt viel Selbstvertrauen.

Rückblick: Eine kleine Anekdote zum Schluss noch (welche doch die eine oder andere Parallele zu diesem Spiel oder auch zu kommenden Spielen zulässt): es war ein kalter Winterabend, auf einer vielen von uns wohlbekannten Hütte am Fuße des Zirbitzkogels. Nach einem typischen SV-Justiz-Tag mit viel Bier, Schnaps und elendig langem gemeinsamen Wacken in einem Sautrog im Freien bei minus 15 Grad (bei dem sich niemand zu wundern schien, warum das Wasser trotz eines nicht wirklich gut geheizten Ofens dennoch wohlig warm war) saßen/lehnten wir nach einem gemeinsamen Abendessen (mit noch mehr Bier und Schnaps) zusammen. Auch der Gesprächsverlauf war obligatorisch: so mussten zuerst alle unserem lieben damaligen Präse an den Lippen hängen. Dieser gab zum 1000 Mal all seine 1000 Tore, die er in allen Ligen der Steiermark erzielte, zum Besten – ein Traum (kurzer Gedanke von uns an dich, lieber Erich). Danach durften die älteren SV-Justiz-Semester ihre alten Kriegsgeschichten auspacken und davon erzählen, wie es war, als sie anno dazumal Meister der 1. Klasse wurden. Das lustigste und gleichzeitig verwirrendste daran immer wieder: es wird dabei von den lieben Urgesteinen völlig ausgeblendet, dass viele von uns selbst auch schon Meister wurden, und das nicht nur einmal und das auch nicht nur in einer ersten Klasse! Aber, naja…). Als nach Stunden die Geschichten ihren Höhepunkt erreichten (Thompsens Stimme überschlug sich regelmäßig in 3 Oktaven, Rossis Kopf wurde röter als der Blutmond von Unterpremstätten, Gerris Brust Breiter als eine Plakatwand ) fragte ich unseren weltbesten Trainer, was denn damals wirklich den Ausschlag gab? Die Antwort kam nach Minuten des „Silbensammelns“ und einigen Erinnerungsschlücken am 37sten Spritzer: „Im Endeffekt war ausschlaggebend, dass wir auch Spiele gewonnen haben, in denen wir bei Weitem nicht besser waren. Und in solchen Spielen dann auch noch plötzlich jene Spieler Tore gemacht haben, die oft wochenlang nicht einsatzfähig/anwesend waren…“ ;) Ausblick In der nächsten Woche wartet mit Liebenau II eine Mannschaft, auf die wir uns voll konzentrieren müssen. Auch das wird wieder so ein Spiel, dass man gewinnen sollte, wenn man lange vorne mitspielen will. Und wie das bei 2er-Mannschaften oft so ist: man weiß nie was und vor allem wer da daherkommt… Das Spiel eine Woche drauf, darf dann erst ab dem 10.09.16 in unseren Köpfen und Gesprächen Platz finden. Schön auch, dass wir unseren ehemaligen Obmann wieder in unserem Kreise begrüßen durften – danke für das extra kühle Bier. #15